Adolph Freiherr von Knigge (1751-1796) war es, der den guten Ton und höfliches Benehmen zu Papier brachte. Sein Besteller "Über den Umgang mit Menschen" (1788) gilt noch heute als klassisches Regelwerk für jeden, der sich zu benehmen weiß und für den ein „Guten Tag“ zur Begrüßung und ein „Auf Wiedersehen“ zum Abschied keine Fremdwörter oder unnütze, antiquierte Formeln sind.
„Höflichkeit ist wie ein Luftkissen: es mag wohl nichts drin sein, aber sie mildert die Stöße des Lebens.“ (Arthur Schopenhauer, Philosoph)
Die eSeM Knigge-Adaption
Was aber ist eigentlich Höflichkeit und gutes Benehmen in einem Domina-Studio?
Was erwartet Lady Tarna von ihren Gästen?
Da wären zum Beispiel:
„Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut. Ihm stört in seinem Lustrevier kein Tier, kein Mensch und kein Klavier, und niemand gibt ihm weise Lehren, die gut gemeint und bös zu hören…“
(Wilhelm Busch, Dichter)
Eine optische Zumutung für die Herrin:
Ein völlig mit Haaren zugewachsener Nacken
Haare ´, die aus den Ohren quillen
Buschige Nasenlöcher
Ungewaschene Haare
Schuppen
Keine Form im Haarschnitt
Mundgeruch
Deutlich sichtbarer Zahnbelag
Lady Tarna: „Man ist ja bei einer Session doch sehr intim! Mehr oder weniger…“
Pünktlichkeit ist Höflichkeit!
Die Domina darf von ihren Gästen erwarten, dass sie pünktlich sind!
Natürlich kann es immer mal passieren, dass etwas dazwischen kommt und der vereinbarte Termin nicht wahrgenommen werden kann.
Ist eine Unpünktlichkeit bereits vorher abzusehen, so gehört es sich, im Domina-Studio anzurufen und die Dame des Hauses davon in Kenntnis zu setzen.
Wird man kurzfristig aufgehalten, schickt sich ein Anruf bei der Domina.
An ihr liegt es dann, ob sie auf den verspäteten Gast wartet oder einem anderen gast den Vorzug gibt.
Merke:
Zu früh kommen kann die Vorbereitungen der Domina stören.
Zu spät kommen heißt, den Verlauf des Ablaufplanes der Herrin zu stören.
Takt, Höflichkeit und Gutes Benehmen beginnen schon im Vorfeld des Besuches!
Telefonieren
„Guten Tag“ statt „Hallöchen“
Stellen Sie sich vor! Z.B. „Mein Name ist Peter. Ich hätte gern einen Termin.“
„Darf ich Ihnen eine Frage stellen?“
Kann man eigentlich unhöflich telefonieren? Ja, man kann!
Das fängt schon bei der Zeit an, wenn manche Leute meinen, sie müssten unbedingt noch nachts – vielleicht sogar angetrunken, lallend – die Domina anrufen, um ihr irgendwelches „hohles Zeug zu erzählen.
Telefongespräche mit der Herrin sollten sich nicht um belanglose Dinge drehen.
Der Anrufer sollte nicht einsilbig bleiben und sich sein Anliegen „aus der Nase ziehen“ lassen. Die Domina ist keine Hellseherin!
Andererseits ist es unhöflich, während des Gesprächs ständig dazwischen zu quasseln und vom eigentlichen Thema des Anrufs abzuschweifen.
Vorstellung
Bei der Vorstellung gilt der Grundsatz: Sachliche Namensnennung, ohne ins Lächerliche abzurutschen.
Blumen als Mitbringsel für die Herrin
Es ist nicht nur üblich, sondern zeugt von Höflichkeit, als Gast, seiner Domina ein kleines Geschenk mitzubringen.
Denn: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
Vielleicht ein kleiner (oder auch großer) Strauß Blume, versehen mit einer Briefkarte?
Merke:
Strenggenommen darf ein Gast ausschließlich Schnittblumen als Geschenk überreichen.
Keine Topfpflanzen!
Ansonsten sind Ihren Phantasien, was Geschenke bzw. Aufmerksamkeiten anbelangt, keine Grenzen gesetzt!
Rauchen im Domina-Studio
Grundsätzlich gilt die Regel: Wo ein Aschenbecher steht, darf – nach vorherigem Fragen –auch geraucht werden!
Wo Rauch ist, da ist auch Feuer.
Beim Feueranbieten, wenn es der Domina gelüstet zu rauchen, gibt es natürlich auch einige Regeln zu beachten.
Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Flamme in der richtigen Höhe zur Zigarette gehalten wird. Gleiches gilt auch für die Entfernung und Größe der Flamme. Die Dame sollte sich weder vorbeugen müssen, noch sollte die Flamme den halben Filter der Zigarette ankokeln.
Aller Höflichkeit zum Trotz verboten ist es, sich zum Feuergeben über den Tisch zu beugen. Das sieht nicht nur komisch aus, sondern kann auch recht unangenehme Folgen haben. Man denke nur an umgekippte Gläser!
Vorgespräch
Im sogenannten Vorgespräch wird der Ablauf der eSeM-Session besprochen. Der Gast artikuliert seine Vorstellungen und Phantasien: „Das würde ich gern mal erleben.“ Oder: „Das brauche ich!“ Aufgrund der „Fakten“ kreiert die Domina das entsprechende Programm. Für unsichere Gäste bietet der eSeM-Fragebogen eine Orientierung und Hilfestellung.
„Wer nur voll Gram da heime sitzt, fernab von Freunden und Musik, wer um sich Stille schafft wie`s kalte Grab, der ist ein armer Tropf. Doch wer zu feiern weiß, der weiß zu leben. Und wer versteht das Leben, der weiß, wie es zu feiern ist.“ (Raphael van den Tand, Schriftsteller)
Höflichkeit – Nähe und Distanz zugleich
Der Domina steht selbstverständlich, Ihrer Stellung entsprechend, ein besonderer Platz zu. Nicht selten wählt sie dabei ein thronartiges Gestühl. Das ist kein zwanghaftes Muß, sondern bleibt allein der Domina überlassen.
Anmerkung:
Die Sitzhaltung vieler Gäste (während des Vorgesprächs) – breitbeiniges Hinlümmeln (harmlos beschrieben!) – ist einfach unglaublich, oft eine Zumutung.
Merke:
Grundsätzlich lässt sich sagen: Höflichkeit ist eine Möglichkeit, durch die Wahrung gewisser regeln und Formen Brücken zu schlagen. Sie kann Nähe durch gegenseitigen Respekt schaffen, mit ihr lässt sich aber auch Distanz wahren.
Der Händedruck
Auch der Händedruck ist ein entsprechendes Symbol des Anstandes und der Form.
Die Frau reicht dem Mann zuerst die Hand.
Die Vorstellung beschränkt sich auf die Nennung des Namens.
Der Augenkontakt ist wichtig.
„Darf ich Dich duzen oder muß ich Sie siezen?“ – „Das kannst Du halten, wie Sie wollen!“
Das „Du“ kann auch unangenehm vertraulich klingen…
Duzen Sie niemals jemanden ungefragt.
Ein zurückgenommenes „Du“ darf nicht zum Eklat führen.
Das „Du“ darf nur mit plausiblen Gründen und auf taktvolle Weise abgelehnt werden.
Die Domina im Studio hat immer das Recht mit Ihrem Titel angesprochen zu werden:
Madame
Lady
Herrin
Mistress
Miss
Merke:
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie die Herrin des Hauses angesprochen werden möchte, fragen Sie sie einfach: „Wie darf ich Sie ansprechen?“
„Ich küsse Ihre Hand, Madame!“
„Man nehme sanft die Hand der Dame an ihren Fingerspitzen, hebe sie leicht an, und beuge sich deutlich vor. Sodann tue man so, als wolle man die Handoberseite küssen, halte jedoch kurz zuvor inne und richte sich wieder auf. Niemals dürfen die Lippen die Haut berühren, niemals ein küssendes Geräusch zu hören sein…“
Kleider machen Leute
Korrekte Kleidung zeugt von Höflichkeit!
Betrachten Sie den Besuch des eSeM-Domina-Studios als etwas Besonderes!
Kleiden Sie sich entsprechend! Es muß ja nicht unbedingt eine Fliege sein….
Gastgeschenke an die Herrin sind Ausdruck des Dankes und der Zufriedenheit.
Der Obolus an die Domina wird entrichtet
Die Geldscheine werden im eSeM-Domina-Studio nicht formlos auf den Tisch geblättert oder der Herrin mal so nebenbei in die „Hand gedrückt“, sondern stilvoll in eine edle Holzschatulle gelegt.
Anschließend wird der Dame des Hauses signalisiert, dass das vereinbarte Salär entrichtet wurde. Eine Geste, ohne jegliche Worte, genügt als Zeichen.
Die Voraussetzung für das Weitere ist erfüllt - das Spiel kann beginnen!
Vielleicht so: „Ich bin geil. Ich bin bereit. Was soll ich tun.“?
Verabschiedung und Danksagung
Der gast ist „gekommen“. Ruhe. Keine Hektik. Runterfahren. Das Gespräch nach der Session.
Die Domina freundlich und ehrlich ínteressiert: „Hat es Ihnen mit mir gefallen?“ (…)
Die Danksagung durch den Gast: „Danke es war eine echt geile Session! Das nächste Mal würde ich gern Folgendes kennenlernen wollen…“ (….)
Das ist Form!
Das ist Stil!
Das ist eSeM!
Das ist Lady Tarna!
„Die heutigen Menschen glauben, dass man die Arbeit so einrichten müsse, dass sie möglichst viel Ertrag abwerfe. Das ist ein falscher Glaube. Man muß die Arbeit so einrichten, dass sie Menschen beglückt.“ (Paul Ernst)
Lady Tarna´s eSeM-Knigge
Lady Tarna: „Mir geht es immer um die Achtung meiner Person. Meiner Arbeit. Auch um eine Wertschätzung, was das exklusive eSeM Ambiente und die alles ermöglichende eSeM-Ausstattung anbelangt. Denn: In allem hier, ob in meinem Studio, ob in meiner Hompage oder in dem Aufwand, den ich für meine Gäste betreibe, steckt unglaublich viel Mühe, Liebe und Engagement. Nämlich MIENS!
Merke:
Es ist doch wohl ein Unterschied, wo Sie Einkaufen gehen? Oder? Ob ins KaDeWe oder zu Kik (trotz – oder gerade wegen – Verona Pooth)…
Sie haben die Wahl.
eSeM oder Billig-Puff.
Sie entscheiden.
Denn: SIE bezahlen die Session!
Überteuertes Kleingeld für eine nach altem Frittierfett stinkende Currywurst vom Kiezgrill oder gutes Geld für Austern und Champagner in der 6. Etage am Berliner Tauentzien…
Denn: eSeM und Lady Tarna sind etwas Besonders.
Allein die verschiedenen Outfits, die Verwandlungsmöglichkeiten!
Ob in Leder, Lack oder Latex.
Auch, was die eSeM Kostüme anbelangt – von diversen Uniformen bis barockes Geschneidertes.
Die Möbel, die Folterwerkzeuge, das Licht, der Service…
…alles hat seine Kosten…und seinen Preis!
Zumal: Bei gutem, geilem, authentischen S/M…der Kopf…die Optik…die Sinne…eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Da begrenzt sich die Ausstattung nicht auf ein altes Bett! Da geht´s nicht um „bloßes Reinstecken“!
Ach ja, und dann gibt’s da natürlich auch noch den „apostrophierten“ Unterschied zu einer sogenannten Domina-Adresse mit dem Untertitel „privat“ (was einen „Zu-Hause-Betrieb“ meint). Wo drei selbstgebastelte Peitschen und eine Kette mit Vorhängeschloß (Sonderangebot von Lidl) an die Wand genagelt wurden, wo auf dem Nachttisch zwei batterielose Vibratoren (denen die Spuren der letzten Benutzung noch anzusehen sind) gottverlassen herumlungern.
Diese Realität ist eine Zumutung. Und für eSeM gleichzeitig eine Herausforderung.
Denn bei eSeM gilt: Zurück zur alten Domina-Etikette!
Zurück zum Ursprung!
Lady Tarna.
Ein optisches Higt Ligt.
Manikürt.
Pedikürt.
Gestylte Haare.
Perfektes Make up.
Sündhaft teure Outfits.
Endlich angekommen?
Das Richtige gefunden?
Denken Sie immer daran:
Eine Studio-Verabredung mit Lady Tarna bei eSeM ist kein normaler Termin!
Sondern:
Ein ganz spezielles Rendevous.
Mit einer Domina, die Kult ist.
Für die Du Dich entschieden hast.
Die Du erwählt hast.
Der Du Dich an-vertrauen willst – gänzlich.
Und das solltest Du auch entsprechend goutieren!
Angemessen.
Entsprechend.
Fair.
Niemals beschämend.
Immer, wie ein Verehrer.
Immer, wie ein Gentlement.
Immer, wie ein Kavalier.
Immer, wie einer, der richtig versteht, „Danke“ zu sagen.
Der eSeM-Knigge-Epilog
Bei eSeM wird Ihnen zu keinem Zeitpunkt die Würde genommen!
Bei eSeM befinden Sie sich in einer völlig tabufreien Zone!
Bei eSeM können Sie über alles sprechen
(außer über Relegion, Politik und die Eheffrau)!
Bei eSeM werden Sie von Lady Tarna begleitet, aufgefangen, gefordert, geformt, verwöhnt aber vor allem ernst genommen!
Herzlich Willkommen bei eSeM!